Überflüssig, für Mozarts Musik zu werben! Auch seine frühesten Werke, die er im Alter ab 5 Jahren schrieb, sind einfach zauberhaft, nicht sehr schwer und klingen in Bläserbesetzung ausgesprochen gut.
Die vorliegenden Duette sind Bearbeitungen der frühesten Klavierstücke von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Genialität des großen Komponisten wird schon hier deutlich erkennbar.
Die leicht abgewandelten Originalkompositionen eignen sich aus mehreren Gründen gut für das Spiel in dieser Besetzung:
Die sehr schöne melodische Linienführung liegt in der Hand der hell und eher brillant klingenden Instrumente Flöte, Oboe oder auch Violine, während der harmonische Unterbau in der warmen Färbung der Klarinette liegt. Die Homogenität ist dabei natürlich nicht so groß wie beim paarweisen Duospiel, andererseits kommt der Reiz der verschiedenen Klangfarben zum Tragen.
Der Tonraum der Originalstücke ist meist nicht allzusehr nach unten hin ausgedehnt, so daß die Klarinette sie mit ihrem sehr großen Tonumfang recht gut erreichen kann. So konnte die ursprüngliche Stimmführung in weitesten Teilen beibehalten werden. Eine gelegentlich notwendig werdende engere Stimmführung klingt von Natur aus im Bläserduo besser als auf dem Klavier.
Wichtig ist außerdem, daß die Originalstücke, von verhältnismäßig wenigen Akkorden abgesehen, auch im Klavier zweistimmig gehalten sind. Aus diesem Grund war es in der Regel nicht nötig, die Werke allzusehr ausdünnen zu müssen, da ja nur zwei Stimmen zur Verfügung stehen. Die nicht selten anzutreffende Verfremdung der harmonischen Struktur eines Werkes ließ sich hier vermeiden.
Da die Stücke nicht übermäßig schwer sind, können sie sehr gut zur Ergänzung im Instrumentalunterricht verwendet werden. Die Erfahrung hat gezeigt, daß Kinder und Jugendliche ausgesprochen gerne Mozart-Werke spielen wollen.