Die Uraufführung dieses Stückes fand im November 1996 im historischen Saal des Görreshauses in Koblenz im Rahmen einer philharmonischen Matinée statt und wurde vom Publikum sehr gut aufgenommen, obwohl, oder vielleicht gerade weil es völlig tonal komponiert ist.
Träger des musikalischen Geschehens sind durchweg eingängige, gesangliche Melodien und rhapsodische Teile, die durch eine stark erweiterte Harmonik neue Färbungen erhalten. Spanientypische Melodik, Akkordrückungen und häufigere Verwendung von Nonenakkorden bringen durchaus Anklänge an den spanischen Impressionismus, allerdings in anderer Art und anderem Stil als bestehende Kompositionen.
Das 8-minütige Stück eignet sich sehr gut als ein Programmbestandteil für Kammermusikkonzerte oder Sonatenabende, auch für Vortragsveranstaltungen an Musikhochschulen. Es setzt aufgrund der teilweise sensiblen Tonbehandlung, virtuoser Nonenakkord-Arpeggien und Akkordrückungen sowohl beim Klarinettisten als auch beim Pianisten ein professionelles Können voraus.